Du kannst keine neuen Wege gehen, wenn der Schrott von gestern den Weg versperrt!

Wer kennt es nicht?

Du hast gefühlt vor fünf Minuten erst deine Wohnung aufgeräumt und kaum kehrst du ihr den Rücken zu, hat sich das Chaos wieder ausgebreitet. In diesem Blogbeitrag gebe ich dir einige Aufräumtipps, um der Unordnung ein für alle Mal den Kampf anzusagen!  

Als ich noch Zuhause gewohnt habe, hatte ich mit Ordnung nichts am Hut! Ich habe gefühlt alles stehen und liegen lassen, denn zur Not gab es ja immer Mama! Als ich mit 19 ausgezogen bin, hat sich für mich Einiges geändert! Ich musste zum ersten Mal richtig eigenständig für meinen Haushalt sorgen, einkaufen gehen, Ordnung halten, Wäsche waschen und all das neben meiner Ausbildung und meinem Job. Für mich war klar: Es muss sich etwas ändern – ich brauche Ordnung, Konzept und einen Plan um meinen Alltag besser zu meistern!  

Über die Jahre hinweg habe ich gelernt meine Zeit sinnvoll zu nutzen und räume mittlerweile sogar gerne auf! Es ist für mich ein so befreiendes Gefühl! Ich kann abschalten, meinen Alltagsstress vergessen und fühle mich auch in meinem Kopf freier. Es herrscht mehr Freiheit sobald Ordnung geschaffen ist. Klarheit und Struktur ist mittlerweile mein höchstes Gut! Zeit haben wir alle keine mehr also wieso sollten wir die wenige Zeit, die uns noch bleibt mit dem Suchen von unserem Schlüssel, der Lieblingshose oder den wichtigen Unterlagen verschwenden? 

In den folgenden Tipps siehst du, wie du deine Wohnung schneller aufräumen kannst, sie aufgeräumt bleibt und wieso man mit Ordnung nicht nur Zeit sogar auch Geld sparen kann!

Wo fange ich an?

Bevor ich den Besen schwinge, mache ich mir erst einmal ein bisschen Musik an. Am liebsten höre ich typische Gute-Laune-Musik beim Aufräumen. Wie wäre es heute mit: ain’t no mountain high enough von Marvin Gaye oder mit einem unterhaltsamen Podcast? Schau doch mal bei unserem kostenlosen Podcast: „Die Johnsons“ auf Spotify oder Apple Music vorbei! Und los geht die wilde Fahrt. 

Schritt für Schritt

Ich arbeite sehr viel mit klassischen To-Do-Listen! Sie motivieren mich, ich verliere meine wesentlichen Aufgaben nicht aus dem Auge und das Abhaken macht einfach so viel Spaß oder?! Finde für dich heraus, ob du den Haushalt lieber an einem Tag in der Woche bewältigen möchtest oder die Aufgaben aufteilst, quasi jeden Tag etwas. Dazu eignet sich z.B. ein Haushaltsplan: Montag wird der Boden gesaugt, Dienstag wird die Wäsche gewaschen usw.!

Ganz wichtig: Kleinigkeiten wie Müll rausbringen oder Spülmaschine ausräumen einfach immer direkt anpacken! Mache einen kurzen Prozess daraus und denke gar nicht lange drüber nach – gemacht werden muss es so oder so! Du verhinderst somit, dass sich die alltäglichen Aufräumarbeiten immer weiter häufen und du irgendwann vor einem riesigen Berg Haushalt stehst und nicht mehr weißt wo du anfangen und aufhören sollst.

Anfang leichtgemacht

Ich schreibe dir ein paar Stichpunkte auf wie ich selbst beim Aufräumen vorgehe: 

  • Ich starte immer mit einem Raum und erst, wenn dieser wieder blitzblank ist betrete ich den nächsten. Somit habe ich ein Konzept und ein Ziel vor Augen. Damit in dem Chaos auch nichts untergeht, hake ich Raum für Raum auf meiner To-Do-Liste ab.
  • Sammle alle Gegenstände die z.B. nicht ins Wohnzimmer gehören zusammen und stelle sie in eine Ecke. Sobald du alle beisammenhast und sich wirklich nur noch DAS im Wohnzimmer befindet, was dort auch hingehört, bringst du die Gegenstände in die richtigen Räume. So hast du direkt Platz geschaffen und es kann weitergehen.
  • Hebe alles vom Boden auf und lege es z.B. auf die Couch. Dort kannst du direkt schon alles vorsortieren: Alle Bücher zusammen – sie kommen ins Regal, alle Kissen zusammen – sie gehören auf das Sofa, leere Flaschen, benutzte Gläser zusammen – sie gehören in die Küche. Sobald der Boden leer ist, kann es weitergehen.
    Schau dich jetzt nochmal um und überlege welche Gegenstände du schon ewig nicht mehr verwendet hast und von denen du dich vielleicht trennen kannst. Auch das Aussortieren gehört für mich zum wöchentlichen Aufräumen. So häufen sich die Sachen nicht über Jahre hinweg und überfordern dich am Ende!
  • Jetzt gehts ran ans putzen:
    Dreh die Musik ruhig noch etwas lauter, damit die Motivation nicht flöten geht!
    ► Fussboden und Teppiche absaugen (Da kann ich kabellose Staubsauger nur empfehlen – es macht einfach so viel mehr Spaß und ist nur halb so anstrengend!)
    ► Staubwischen mit einem Staubtuch
    ► Couchtisch abwischen

    Eigentlich halb so wild oder? Klar brauchen z.B. die Küche oder das Bad ein bisschen intensivere Putzeinheiten aber grundsätzlich ist man echt super schnell durch!
  • Mache dein Zimmer schön!
    Ordne nun alle bestehenden Gegenstände in deinem Zimmer:
    Kissen ordentlich auf die Couch legen, Decken falten, Tisch gerade rücken, Bilder neu platzieren, vielleicht ein paar Blumen in eine Vase stellen, Raumduft versprühen oder aufstellen, lüften, Tischdecke oder Kissenhüllen austauschen – für einen frischen Wind, Blumen gießen. Vielleicht sollten auch die Vorhänge mal gewaschen werden? So hast du an alles gedacht und in einem Zug erledigt. Deine Pflanzen werden dir danken!

Gib jedem Teil seinen Platz

Es ist nun ordentlich und genau so soll es auch bleiben! Nicht möglich? Doch! Schreibe jedem einzelnen Teil deiner Wohnung einen eigenen Platz zu. Dort packst du ihn hin sobald du den Gegenstand nicht mehr benötigst oder spätestens beim Aufräumen. 

So vermeidest du unschöne Krimskrams Ecken, Tüten oder Kisten hinter der Tür oder Dinge die einfach sinnlos in der Gegend rumstehen. Der Schlüsselbund kommt also ins Schlüsselschälchen, die Handtasche an den Haken, Kleinigkeiten wie Stifte, Bastelzeug oder Beautyartikel kannst du am besten in verschiedene Schachteln sortieren und dann in Schubladen legen. 

Ich kann dir zusätzlich empfehlen so wenig wie möglich offensichtlich rumstehen zu haben, weil du sonst die doppelte Arbeit beim Putzen und Saubermachen hast, da du jeden Gegenstand einzeln hochheben musst.  

Der Endgegner

Jeder hat ihn, den Raum auf den man absolut keinen Bock hat!

Bei den meisten ist es wohl der Keller, der Dachboden oder der Kleiderschrank!

Bei mir ist es tatsächlich auch das Ankleidezimmer! Gerade bei Shootings ziehe ich alle Klamotten aus den Schränken und Schubladen und hoffe, dass sie sich von alleine wieder einsortieren. Oftmals stehe ich vor einem riesigen Berg Kleidung und weiß gar nicht wo ich anfangen soll!

Mein Tipp: Wenn du z.B. vor einem Klamottenberg stehst, verkleinere diesen indem du ihn in kleine Häufchen sortierst. Alle Hosen zusammen, alle Oberteile, alle Accessoires etc.! So bekommst du schneller einen Überblick und setzt dir zwischendurch kleinere Ziele die auf den ersten Blick leichter zu bewältigen sind. 

Das Prinzip funktioniert natürlich auch in anderen Räumen.

Du musst loslassen

Um dem kleinen Sammler in dir keine Chance zu geben solltest du bei jedem Kauf eines neuen Teils, ein altes aus deinem Leben verbannen. Du kannst es deinen Freunden schenken, spenden und somit etwas Gutes tun oder auf dem Flohmarkt verkaufen, um deinen Geldbeutel zu füttern. 

Checke vor dem Lebensmitteleinkauf unbedingt deinen Kühlschrank und deine Vorräte. Auch diese sollten immer ordentlich und gut übersichtlich sortiert sein. So vermeidest du unnötige doppelt oder dreifach Käufe und weißt genau wann deine Lebensmittel ablaufen.  

Mehr Zeit für dich

Schau dich um, deine Wohnung ist sauber, es riecht gut, der Staub ist weg und man fühlt sich doch gleich ein bisschen wohler oder nicht? Wir haben tagtäglich so viel im Kopf, das wir nicht vergessen dürfen, dass man sich manchmal total Reizüberflutet und gestresst fühlt. Gerade dann sollte unser Zuhause unser Rückzugs- und Wohlfühlort sein. 

Probiere es aus! Mir geht es mit diesem Lifestyle viel besser und ich gehe weitaus entspannter durchs Leben! Du wirst nach ein paar Wochen merken, wie du die Zeit, die du fürs ausmisten und aufräumen aufgewendet hast doppelt zurückbekommst und viel stressfreier durchs Leben gehst. 

P.S.: Für mehr Aufräumhacks und Tipps schau auf jeden Fall auf meinem YouTube Kanal vorbei dort zeige ich dir einige Einblicke in mein XXL Ankleidezimmer!  

Ciao Kakao,

Ana
27 Comments
  1. Ich finde deine Tipps wirklich super Aufräumen gehört für mich zu einer der schlimmsten Dinge Ich nutze meistens das Wochenende zum Aufräumen und putzen. Und unter der Woche häuft sich natürlich alles schön an du inspirierst mich jedesmal und ich habe mir für meinen Urlaub vorgenommen, an einem Tag, mein Kleiderschrank auszumisten und neu zu sortieren. Am besten höre ich noch euren Podcast dazu dann bin ich richtig motiviert
    Dazu werde ich einige deiner Tipps direkt anwenden und bin gespannt, ob es mir dann auch leichter fällt aufzuräumen

  2. Wir ziehen nächste Woche in eine größere Wohnung, das hier kommt wie gerufen!
    Diese Methode darf gerne mit einziehen und den Herr im Haus werde ich davon auch überzeugen, ob er will oder nicht

  3. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nur mit euren Potcast aufräumen kann. Die entspannen mich total, da kann ich sogar das ganze Haus putzen

  4. Durch diesen Blog Beitrag werde ich richtig motiviert aufzuräumen. Die Tipps werde ich doch direkt Morgen umsetzen ❤️❤️

  5. Deine Blogbeiträge sind toll geworden. ☺️ Allesamt durch gelesen und bei diesem direkt eine To Do Liste aufgestellt, denn bei mir wartet auch der Haushalt. Vor allem Wäsche waschen nach 4 Tagen Parookaville

  6. Hey Ana,
    Ich finde es so cool das du jetzt endlich einen eigenen Blog hast. Du hast recht wenn es aufgeräumt ist fühlt man sich gleich viel wohler. Ich kann das mit dem Flohmarkt echt jedem ans Herz legen. Es macht Spaß und gleichzeitig verdient man Geld und macht jemanden glücklich. Ich fand de Blogbeitrag sehr hilfreich.
    Liebe grüße,
    Viktoria

  7. Hey Ana!♡
    Ich finde es soo cool, dass es jetzt tatsächlich auch einen Blog von dir gibt! Tatsächlich bin ich auch ein großer Ordnungsfan und liebe den Moment, wenn alles wieder frisch ist und an seinem Platz steht. Trotzdem zögere ich die Arbeit nicht selten hinaus, auch wenn die Musik (die bei mir auch nie fehlen darf :D) das Putzen immer zur Tanzshow macht.. Danke jedenfalls für die Tipps! To- do- Listen sind immer schon meine besten Freunde, aber den Kleinkram sollte ich echt mal aussortieren..
    Lg Jojo♡

  8. Ich sitze gerade im Office und habe Mittagspause. Jetzt dacht ich mir: „Ich lese mal schnell die neuen Blogbeiträge von Ana Johnson“. Tja, was soll ich sagen. ICH WILL JETZT AUFRÄUMEN! Leider muss ich noch ein paar Stunden arbeiten, aber ich bin top motiviert für heute Abend! Mega Blogbeitrag und sehr inspirierend!!
    Ich freue mich schon auf total viele neue Blogbeiträge und auf dein Buch!

  9. Liebe Ana,
    der Beitrag gefällt mir sehr, am besten finde ich die super schön produzierten Fotos und deine Ehrlichkeit. Ich war vor meiner eigenen Wohnung ein absoluter Chaot und bin es immer noch ein wenig. Ich kann vollkommen nachvollziehen was du beschreibst. Ich mache meinen Haushalt gerne morgens vor der Arbeit weil ich es mag, wenn der Tag startet und ich schon etwas in meinem Privatleben geschafft habe, doch es kommt dann doch öfter vor als mir lieb ist, dass ich es einfach schleifen lasse. Lieben Dank für die schönen Tipps, die Lust auf mehr machen. Ich freue mich schon auf mehr Beiträge zu diesem Thema.
    Liebe Grüße
    Svenja

    PS: Mein Endgegner ist und wird es wohl auch immer bleiben, auf jeden Fall die Küche.

  10. Liebe Ana,
    erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Baby – dem Blog Du kannst total stolz auf dich sein!

    Ich finde das Design der ganzen Seite total ansprechend und kreativ. Auch die Details, wie beispielsweise die Unterschrift unter dem Beitrag. Zudem gefällt es mir unheimlich gut, dass die Grundfarbe nicht weiß ist, wie bei gefühlt sonst allen Blogs.
    Geschrieben ist der Beitrag richtig richtig gut und flüssig und hat mich sehr inspiriert (und dabei lag ich eigentlich mit einem fetten Kater im Bett ).

    Ich glaube dieser Blog wird der erste und vermutlich einzige sein, den ich aktiv verfolge und gespannt auf kommende Beiträge warte. Und ich liebe die Fotos zu den Texten, allein die sind schon überzeugend genug 🙂 Ein super mini mini Kritikpunkt: Im ersten Abschnitt des Beitrages sind unheimlich viele Ausrufezeichen, die haben ein winziges Bisschen meinen persönlichen Lesefluss gestört. Aber das ist glaube ich auch einfach eine total subjektive Sache ☺️

    Ganz Liebe Grüße, Vanessa

  11. Toller Blog

    Ich persönlich fände es Mega spanned zu lesen wie man seinen eigenen Blog starten kann. Für welche Plattform du dich entschieden hast und warum usw.

    Ganz viel Freude hier weiterhin

  12. Hallo Ana

    Finde deinen Schreibstil richtig toll und angenehm zu lesen. Ich räume seit ein paar Monaten auch richtig gerne auf und Listen sind total mein Ding.
    Ich ziehe in zwei Monaten in eine größere Wohnung und werde deine Tipps, besonders das Ausmisten was nicht meine Stärke ist, dort definitiv umsetzten.

    Mach weiter so!

  13. Echt ein toller Blog Respekt du hast mich dazu motiviert aufzuräumen das schafft nicht jeder ❤
    Ich Folge dir schon seit längerem und Feier alles was du machst echt, sei stolz auf dich ❤
    Liebe Grüße Elisa

  14. OMG. Ich bin gerade durch deinen wahnsinnig geilen Blog gestöbert. Er ist so genial. ich finde es toll das es wirklich real ist worüber du schreibst. Du ispierierst mich jeden Tag aufs Neue. ich liebe deine Blogbeiträge jetzt schon obwohl ja nochganicht so viel online ist. Ich schaue mich auch super gerne auf deinem Instagram profil um. Seien es deine Bilder,Bildunterschriften IGTVs oder Storys.

    Bleib so wie du bist.

  15. Toller Beitrag liebe Ana. Ich habe mir deine Tipps gleich notiert und werde es die kommenden Wochen umsetzen. 🙂
    Mein Endgegner ist tatsäch auch mein Ankleidezimmer…dort wird einfach alles abgestellt.

Leave a Reply

Your email address will not be published.