Früher wie heute ist es mir ein Rätsel wie Omas das eigentlich schaffen! Egal ob ich mit Ankündigung oder ohne bei ihr auftauche, sie schüttelt mindestens drei Kuchen aus dem Ärmel und zaubert ein perfektes Kaffeekränzchen. Jetzt wo viele von uns etwas mehr Zeit Zuhause verbringen, können wir das doch bestimmt genau so gut! Deswegen habe ich euch meine Kuchen-Favoriten in der Osterzeit in einem Blogbeitrag zusammen gefasst. Damit jeder von uns trotz der aktuellen Lage ein schönes, gemütliches und vor allem genüsslichen Osterwochenende hat!

Zitronenkuchen

Das braucht ihr dafür:

  • 350 g Margarine
  • 350 g Mehl
  • 300 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 6 Eier
  • 3 Bio Zitronen 
  • 300 g Puderzucker

Zubereitung:

1. Als erstes den Backofen auf 185 °C (Umluft) vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.

2. Danach reibt ihr die Schale der drei Zitronen komplett ab und presst zwei Zitronen aus.

3. Den Zucker sowie die Eier miteinander verquirlen geben und knapp fünf Minuten schaumig schlagen. Nun die restlichen Zutaten hinzugeben. Mehl, Vanillezucker, Backpulver, Zitronenschale und Margarine. Alles gut verrühren.

4. Sooo wir sind sogar schon fast fertig meine Lieben! Nun den Teig auf dem Backpapier verteilen und das Ganze für ca. 20 Minuten im Ofen backen.

5. Zum Schluss mischen wir noch die Glasur zusammen. Dafür kommt der Zitronensaft und Puderzucker zum Einsatz. Mischt beides langsam zusammen und geht sparsam mit dem Zitronensaft um, damit die Glasur schön dickflüssig wird.

6. Wenn der Kuchen frisch aus dem Ofen kommt könnt ihr die Glasur schnell auf dem warmen Kuchen verteilen.

Tipp: Stecht vor dem verteilen mit der Gabel mehrmals in den Kuchen, dadurch kann die Glasur in den Kuchen hinein sickern und wird saftiger. Lasst alles abkühlen und schon kann der leckere Zitronenkuchen verputzt werden.

Veganer Zitronenkuchen

Das braucht ihr dafür:

  • 300 g Mehl
  • 250 ml Pflanzenmilch (Hafer, Mandel oder Sojamilch je nach Belieben)
  • 200 g Zucker
  • 125 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Glasur

  • 300 g Puderzucker
  • 3 Bio Zitronen

Zubereitung:

1. Als erstes den Backofen auf 185 °C (Umluft) vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.

2. Danach reibt ihr die Schale der drei Zitronen komplett ab und presst alle drei Zitronen aus.

3. Pflanzenmilch, Zucker, Sonnenblumenöl, Vanillezucker, Zitronenschale in einer Schüssel mit einem Mixer gut vermischen. Im nächsten Schritt das Mehl und Backpulver in einer anderen Schüssel mischen und schubweise zum anderen Teig dazugeben. Solange mixen bis es zu einer homogenen Masse wird.

4. Den Teig nun auf dem Backpapier verteilen und für ca. 15-20 Minuten in den Ofen schieben.

5. Die Glasur wird wie bei dem normalen Zitronenkuchen aus Zitronensaft und Puderzucker zusammen gemischt. Geht auch hier wieder sparsam mit dem Zitronensaft um, damit am Ende eine dickflüssige Masse entsteht.

6. Wenn der Kuchen frisch aus dem Ofen kommt könnt ihr die Glasur schnell auf dem warmen Kuchen verteilen.

Tipp: Stecht vor dem verteilen mit der Gabel mehrmals in den Kuchen, dadurch kann der Zuckerguss auch in den Kuchen hinein sickern und wird saftiger. Lasst alles abkühlen und schon kann der leckere Blechkuchen verzehrt werden.

Leckere Quark-Teilchen

Das braucht ihr dafür:

  • 250 g Magerquark
  • 60 g Milch
  • 1 Ei
  • 120 g Öl
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
  • 500 g Mehl (Typ 405)
  • 1,5 Päckchen Backpulver

Topping

  • 100 g Geschmolzene Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker

Zubereitung:

1. Wer Lust auf leckere kleine Quark-Teilchen hat muss den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen.

2. Auch hier könnt ihr wieder alle Zutaten in eine Schüssel geben und alles gut mit einem Mixer vermischen. Magerquark, Milch, Öl, Zucker, Vanillezucker, Vanilleextrakt, Salz, Backpulver, Mehl und das Ei. Im Anschluss den Teig für 10 Minuten zur Seite stellen.

3. Bereitet euch eine Arbeitsfläche vor auf der ihr Mehl verteilen könnt. Sobald die 10 Minuten vorbei sind rollt den Teig auf der Fläche ca. einen halben Zentimeter aus. Jetzt kommt die Ausstechformen zum Einsatz. Stecht so viele aus, wie der Teig hergibt. Reste wieder zusammenkneten und erneut ausrollen und weitere Formen ausstechen.

Tipp: Wenn ihr keine Ausstechform zuhause habt, dann könnt ihr diese ganze einfach mit ein paar Hausmitteln selber machen. Schau mal hier!

4. Die Quark-Teilchen auf das Backblech legen und mit geschmolzener Butter bestreichen. Danach können sie für 10 – 12 Minuten in den Ofen.

5. Während alles im Ofen vor sich hin backt, könnt ihr bereits den Zucker und den Vanillezucker mischen und auf einen Teller verteilen. Nun können die Teilchen aus dem Ofen. Bestreicht sie nochmals mit Butter und tunkt sie dann direkt in die Zucker-Vanillezucker Mischung, damit alles schön haften bleibt.

6. Quark-Teilchen auskühlen lassen und genießen!

Low Carb Möhrenkuchen

Das braucht ihr dafür:

  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 30 g Dinkel oder Weizenmehl
  • 120 g Karotten (geraspelt)
  • 20 g Sahnigen Frischkäse
  • 40 ml Frische Sahne
  • 40 g Butter (geschmolzen)
  • 2 Eier 
  • 40 – 50 g Zucker light (Stevia, Agavendicksaft, Kokosblütenzucker)
  • 1 Prise Salz
  • 1,5 Päckchen Backpulver

Glasur                            

  • 4 – 6 EL Puderzucker
  • Zitronensaft

Zubereitung:

1. Wer lieber auf die Low Carb Variante ausweichen möchte findet hiermit bestimmt, nach was er sucht. Heizt den Backofen auf 170 °C (Umluft) vor und legt das Backblech mit Backpapier aus. Alternativ könnt ihr auch eine beliebige Backform mit Butter einfetten & diese verwenden.

2. Vermische alle Zutaten außer die geschmolzene Butter in einer Rührschüssel. Mixe alles gut mit einander und hebe die geschmolzene Butter im Anschluss unter.

3. Den kompletten Teig jetzt auf dem Backblech oder in die Form verteilen und für ca. 30 – 35 Minuten in den Ofen schieben.

4. Die Glasur soll auch hier wieder recht dickflüssig sein. Geht also sparsam mit dem Zitronensaft um und mischt ihn mit dem Puderzucker zusammen. Rührt solange bis eine homogne Masse entsteht.

5. Jetzt dürfte es bereits im ganzen Haus lecker duften! Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt könnt ihr mit einer Gabel überall hineinstechen und im Anschluss direkt mit der Glasur bestreichen. Somit sickert der Zuckerguss auch in den Kuchen hinein und er schmeckt am Ende saftiger.

6. Nach dem abkühlen kann der Kuchen direkt aufgetischt und gegessen werden.

Im normalen Alltag bleibt meistens leider gar nicht viel Zeit zum backen, jetzt wo ich mich mehr dem Thema widmen kann, finde ich richtigen Gefallen daran. Ich hoffe natürlich euch schmecken die Rezepte genau so gut wie mir! Lasst mich über Verlinkungen und Kommentare wissen in welche Küchen es meine Lieblings Rezepte geschafft haben. 

Ciao Kakao

Ana
2 Comments
  1. Liebe Ana, Ich liebe deinen Blog!
    Das Layout und deine Beiträge sind so schon clean!
    Man verliert sich nicht, kein Schnick Schnack und trotzdem so wunderschön.
    Den Zitronenkuchen werde ich unbedingt nachbacken! Danke für die Inspo 🙂
    Könnte das Rezept original so ausdrucken und in mein Kochbuch kleben, überall sonst ist nur Werbung und zu viel drum herum aufgebaut., dass das nicht schön aussehen würde.

    Danke für deine Youtube Videos, deine Presets, deinen Blog, deinen Shop, dein Instagram, euren Podcast <3

    XOXO

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